Start › Themenabende › Weihnachten mit der Familie
Wenn nach dem Essen alle am Tisch sitzen, von fünf bis achtzig, braucht es Spiele, die jeder sofort versteht. Dieser Plan verbindet Generationen – ohne lange Regelerklärung.
Ablaufplan
- Kofferpacken als „Ich packe meinen Weihnachtssack“ – die Kleinsten fangen an.
- Zeichnen und Raten mit Weihnachtsbegriffen: Tannenbaum, Schneemann, Plätzchen, Schlitten. Jedes Team mischt Jung und Alt.
- Kaffee, Plätzchen und Pause.
- Wer bin ich? mit Figuren aus Weihnachtsgeschichten und Märchen: Nikolaus, Christkind, Knecht Ruprecht, die Schneekönigin, der Nussknacker.
- Mau-Mau am großen Tisch – danach spielen die Erwachsenen weiter, wer mag.
Die Spiele des Abends
Kofferpacken
Ich packe meinen Koffer … – das Gedächtnisspiel ganz ohne Material.
Regeln lesen →Zeichnen und Raten
Zeichnen statt reden – das eigene Team muss den Begriff erraten.
Regeln lesen →Wer bin ich?
Ein Name klebt auf deiner Stirn – mit Ja-Nein-Fragen findest du heraus, wer du bist.
Regeln lesen →Mau-Mau
Farbe oder Wert bedienen, Sonderkarten nutzen, Mau-Mau rufen.
Regeln lesen →Weitere passende Spiele
- Rommé – Sätze und Reihen sammeln, auslegen und als Erster fertig sein.
- Siebener raus – Farbreihen von der Sieben aus bauen und zuerst alle Karten loswerden.
- Obstsalat – Stuhlkreis, Obstsorten – und bei „Obstsalat!“ springen alle auf.
- Skat – Reizen, Skat drücken, Trumpf ansagen – die Grundlagen des deutschen Kartenklassikers.
- Doppelkopf – Zwei gegen zwei – doch wer mit wem spielt, verraten erst die Kreuz-Damen.
- Schafkopf – Ober und Unter stechen, die gerufene Sau verrät den Partner – der bayerische Klassiker.
- Schwarzer Peter – Paare ablegen, reihum ziehen und den Schwarzen Peter rechtzeitig loswerden.
- Schnipp-Schnapp – Gleiche Karten entdecken und als Erster „Schnipp-Schnapp!“ rufen.
- Quartett mit Skatkarten – Gezielt nach Karten fragen und vier Gleiche sammeln – mit jedem Skatblatt.
- Canasta – Gleiche Karten sammeln, bis sieben eine Canasta ergeben – am schönsten zu viert in Teams.
- Halma – Über andere Steine springen, bis alle im gegenüberliegenden Lager stehen.
- Zahlenkarten – Zahlen ziehen, ankreuzen und als Erster „Reihe!“ rufen.
- Paare suchen – Zwei Karten aufdecken, Paare finden und sich alles merken – mit jedem Skatblatt.
- Ja-Nein-Rätsel – Eine merkwürdige Geschichte, viele Ja-Nein-Fragen – und am Ende eine logische Lösung.
Einkaufsliste
- Haftnotizen und Stifte
- Papier zum Zeichnen
- Ein oder zwei Skatblätter
- Plätzchen und Getränke
- Kleine Preise, zum Beispiel Schokoladentaler
Tipps für einen gelungenen Abend
- Teams immer gemischt bilden: ein Kind, ein Erwachsener, eine Großmutter – dann gewinnt nie nur eine Generation. Der Team-Generator lost fair aus.
- Für die Großen am Abend: Rommé, Skat oder Doppelkopf. Die Abrechnung übernimmt der Doppelkopf-Rechner.
- Spiele mit Ausscheiden meiden, solange kleine Kinder mitspielen – oder wer ausscheidet, wird Schiedsrichter.
- Wer in der Familie wichtelt, lost vorher mit dem Wichtel-Generator aus – jeder bekommt seinen eigenen Link.
Den Plan an eure Runde anpassen
- Nur Erwachsene: Begriffe erklären und Rommé statt Kofferpacken und Mau-Mau.
- Sehr kleine Kinder (3–4 Jahre): Ich sehe was, was du nicht siehst am Weihnachtsbaum und Schwarzer Peter mit offenen Karten.
- Große Familie (ab 10): Stille Post als Weihnachtspost und Zeichnen und Raten mit drei Teams.
Häufige Fragen
Welche Spiele eignen sich an Weihnachten für die ganze Familie?
Spiele ohne lange Erklärung, bei denen Jung und Alt gemischt spielen: Kofferpacken, Zeichnen und Raten, Wer bin ich? und Mau-Mau.
Welche Kartenspiele spielt man an Weihnachten?
Mit Kindern Mau-Mau, Schwarzer Peter oder Quartett, unter Erwachsenen Rommé, Skat oder Doppelkopf.
Wie lange sollte man spielen?
Mit Kindern etwa zwei bis zweieinhalb Stunden mit Pause. Danach dürfen die Großen weiterspielen.
Punkte für alle Spiele an einem Ort sammeln?
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