Start › Spiele-Lexikon › Kofferpacken
„Ich packe meinen Koffer und nehme mit …“ – mit jedem Zug wird der Koffer voller und das Merken schwerer. Das Gedächtnisspiel funktioniert überall.
In 30 Sekunden erklärt
- ZielSich am längsten alle Gegenstände in der richtigen Reihenfolge merken.
- StartAlle sitzen im Kreis, mehr braucht es nicht.
- Zug„Ich packe meinen Koffer und nehme mit: …“ – alles bisher Genannte wiederholen und einen Gegenstand ergänzen.
- FehlerWer etwas vergisst oder vertauscht, scheidet aus oder bekommt einen Minuspunkt.
- EndeGewonnen hat, wer am längsten durchhält.
Worum geht es?
Mit jedem Zug wächst die Liste der Dinge im Koffer. Wer an der Reihe ist, wiederholt alles in der richtigen Reihenfolge und legt ein neues Teil dazu. Wer sich am längsten alles merken kann, gewinnt – oder alle gewinnen gemeinsam, wenn ihr einen Rekord knackt.
Vorbereitung
- Alle sitzen im Kreis. Mehr braucht es nicht.
So wird gespielt
- Die erste Person sagt: „Ich packe meinen Koffer und nehme mit: eine Zahnbürste.“
- Die nächste wiederholt alles in der richtigen Reihenfolge und fügt einen eigenen Gegenstand hinzu.
- Wer etwas vergisst oder die Reihenfolge vertauscht, scheidet aus – oder bekommt einen Minuspunkt.
- Gewonnen hat, wer am längsten durchhält.
Eine Beispielrunde
Opa beginnt: „Ich packe meinen Koffer und nehme mit: einen Sonnenhut.“ Emil: „… einen Sonnenhut und eine Taschenlampe.“ Oma: „… einen Sonnenhut, eine Taschenlampe und ein Kuscheltier.“ Nach acht Runden vergisst Emil die Taschenlampe. In der Variante ohne Ausscheiden merkt ihr euch einfach den Rekord: acht Gegenstände – beim nächsten Mal sollen es neun werden.
Varianten
- ABC-Koffer: Die Gegenstände folgen dem Alphabet – Apfel, Badehose, Clown …
- Thema: Picknickkorb, Weltraumrucksack oder Piratenkiste.
Typische Fehler und Streitfragen
- Zu lange Wörter: Kurze, bildhafte Gegenstände sind leichter zu merken.
- Hinweise flüstern: Vorsagen ist bei kleinen Kindern erlaubt, bei Großen nicht – vorher absprechen.
- Frust durch Ausscheiden: Für Kinder unter sechs lieber gemeinsam gegen den Rekord spielen.
Tipp: Für kleine Kinder zählt nur, wer die meisten Dinge schafft – ohne Ausscheiden bleibt die Stimmung gut.
Häufige Fragen zu Kofferpacken
Ab welchem Alter geht Kofferpacken?
Schon ab etwa vier Jahren, wenn die Liste kurz bleibt. Größere Kinder schaffen oft zehn und mehr Dinge.
Braucht man für Kofferpacken Material?
Nein. Das Spiel funktioniert überall, auch im Auto oder im Wartezimmer.
Welche Varianten gibt es?
Beliebt sind der ABC-Koffer, bei dem die Dinge dem Alphabet folgen, und Themen wie Picknickkorb oder Piratenkiste.
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