Start › Spiele-Lexikon › Rommé
Sätze und Reihen sammeln, im richtigen Moment auslegen und als Erster alle Karten loswerden: Rommé ist der Familienklassiker für lange Abende.
In 30 Sekunden erklärt
- ZielAlle Handkarten in Sätzen und Reihen auslegen – wer zuerst keine hat, gewinnt die Runde.
- StartZwei Kartenspiele mit Jokern. Jeder bekommt 13 Karten, die Person links vom Geber 14.
- ZugEine Karte ziehen (Stapel oder Ablage) und eine Karte ablegen.
- KombinationenSatz: gleicher Wert, verschiedene Farben. Reihe: mindestens drei in Folge in einer Farbe. Erstes Auslegen: mindestens 40 Punkte.
- WertungRestkarten der anderen zählen als Minuspunkte, am Ende gewinnt, wer die wenigsten hat.
Worum geht es?
Ziel ist es, alle Handkarten in Sätzen und Reihen auf den Tisch zu bringen. Wer zuerst keine Karte mehr hat, gewinnt die Runde. Die anderen bekommen Minuspunkte für das, was noch auf der Hand ist. Über mehrere Runden gewinnt, wer am wenigsten Minuspunkte gesammelt hat.
Vorbereitung
- Ein Rommé-Blatt mit zwei Kartenspielen à 52 Karten und Jokern mischen.
- Jeder bekommt 13 Karten, die Person links vom Geber 14. Der Rest bildet den Stapel, daneben liegt der Ablagestapel.
So wird gespielt
- Wer dran ist, zieht eine Karte vom Stapel oder die oberste vom Ablagestapel und legt am Ende eine Karte ab (die erste Person nur ablegen).
- Satz: drei oder vier Karten mit gleichem Wert in verschiedenen Farben. Reihe: mindestens drei aufeinanderfolgende Karten einer Farbe.
- Das erste Auslegen muss zusammen mindestens 40 Punkte bringen (Bildkarten 10, Ass 11, Zahlen ihr Wert). Ein Joker ersetzt jede Karte.
- Wer ausgelegt hat, darf in späteren Zügen Karten an eigene und fremde Kombinationen anlegen.
- Wer zuerst keine Karten mehr hat, gewinnt die Runde. Die anderen zählen ihre Restkarten als Minuspunkte.
Eine Beispielrunde
Paula hat drei Könige und Herz 5, 6, 7 auf der Hand. Zusammen sind das 30 plus 18 gleich 48 Punkte – genug für das erste Auslegen. Sie legt beides ab. In der nächsten Runde legt Anton eine Herz 8 an Paulas Reihe an. Drei Züge später wirft Paula ihre letzte Karte ab und beendet die Runde.
Varianten
- Hand-Rommé: Wer alle Karten auf einmal auslegt, ohne vorher ausgelegt zu haben, bekommt doppelte Punkte.
- 30 statt 40: Für Kinder oder kürzere Partien genügt beim ersten Auslegen eine niedrigere Summe.
Typische Fehler und Streitfragen
- Auslegen unter 40: Das erste Auslegen braucht mindestens 40 Punkte – vorher ist Anlegen nicht erlaubt.
- Joker falsch getauscht: Ob man einen ausgelegten Joker gegen die echte Karte tauschen darf, ist eine Hausregel.
- Am Ende nicht abgeworfen: In vielen Runden muss die letzte Karte abgeworfen werden, nicht ausgelegt.
Tipp: Die Minuspunkte aller Runden trägst du im Punktezähler ein – so siehst du jederzeit, wer vorne liegt.
Häufige Fragen zu Rommé
Wie viele Karten bekommt man bei Rommé?
Meist 13 Karten, die Person, die beginnt, erhält 14 und legt als ersten Zug nur ab.
Wie viele Punkte braucht man zum Rausgehen?
Das erste Auslegen muss zusammen mindestens 40 Punkte ergeben. Für Kinder kann man die Grenze senken.
Was zählt der Joker am Ende?
Ein Joker auf der Hand zählt bei der Abrechnung meist 20 Minuspunkte. Diesen Wert legt ihr am besten vorher fest.
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