Zeichnen und Raten: Regeln für das Zeichenspiel

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Du zeichnest, dein Team rät – und die Zeit läuft. Das Zeichenspiel braucht kein Talent, nur einen Stift und eine Runde, die gerne lacht.

Spieler4–16
Alterab 6
Dauer20–40 Min
MaterialPapier, dicke Stifte

In 30 Sekunden erklärt

  1. ZielDas eigene Team soll den gezeichneten Begriff erraten – schiefe Bilder sind ausdrücklich erlaubt.
  2. StartBegriffe auf Zettel in eine Schüssel legen, zwei Teams bilden, großes Papier und dicke Stifte bereitlegen.
  3. ZugEine Person zieht einen Begriff und zeichnet – ohne Buchstaben, Zahlen oder Gesten.
  4. RatenDas Team ruft Vermutungen. Richtig innerhalb von 60 Sekunden ist ein Punkt.
  5. EndeDanach ist das andere Team dran, die zeichnende Person wechselt jede Runde.
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Worum geht es?

Eine Person zeichnet, das eigene Team rät. Schafft es das Team, den Begriff innerhalb der Zeit zu erraten, gibt es einen Punkt. Zeichentalent ist dabei zweitrangig – oft sorgen gerade die schiefen Bilder für die besten Lacher.

Vorbereitung

  • Begriffe auf Zettel schreiben, falten und in eine Schüssel legen.
  • Zwei Teams bilden. Große Blätter oder ein Flipchart und dicke Stifte bereitlegen.

So wird gespielt

  1. Eine Person zieht einen Begriff und zeichnet ihn, ohne Buchstaben, Zahlen oder Gesten.
  2. Das eigene Team ruft Vermutungen. Richtig geraten innerhalb von 60 Sekunden ist ein Punkt.
  3. Danach ist das andere Team dran. Die zeichnende Person wechselt jede Runde.

Eine Beispielrunde

Kai zieht „Achterbahn“. Er malt eine wellige Linie, setzt kleine Kästchen darauf und zeichnet Strichmännchen mit hochgerissenen Armen. Sein Team ruft „Welle!“, „Zug!“, „Berg!“ – dann ergänzt Kai einen Looping, und nach 40 Sekunden kommt „Achterbahn!“. Ein Punkt für das Team, dann ist die andere Gruppe dran.

Varianten

  • Alle gegen alle: Wer zuerst errät, bekommt den Punkt und zeichnet als Nächstes.
  • Kinder: Tiere und Dinge aus dem Kinderzimmer; kein Zeitlimit.

Typische Fehler und Streitfragen

  • Buchstaben malen: Schrift, Zahlen und Pfeile mit Text sind tabu.
  • Zu abstrakte Begriffe für Anfänger: Mit Dingen und Tieren starten, Gefühle und Redewendungen erst später.
  • Zu kleines Papier: Große Bögen oder ein Flipchart, damit alle das Bild sehen.

Tipp: Konkrete Begriffe (Leuchtturm, Staubsauger) sind einfacher als abstrakte (Freiheit). Für Fortgeschrittene: Filmtitel oder Sprichwörter.

Häufige Fragen zu Zeichnen und Raten

Was braucht man zum Zeichnen und Raten?

Papier oder ein Flipchart, dicke Stifte, Begriffe auf Zetteln und eine Uhr. Begriffe liefert auch der Begriffe-Generator.

Wie viele Personen braucht man?

Ab vier Personen in zwei Teams. Mit acht bis zwölf ist es am lebendigsten.

Darf die zeichnende Person sprechen?

Die zeichnende Person nicht. Sie darf höchstens nicken oder den Kopf schütteln, wenn das so vereinbart ist.

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