Start › Spiele-Lexikon › Schocken
Drei Würfel, höchstens drei Würfe und eine Rangfolge, die man schnell im Kopf hat: Beim Schocken will niemand am Ende alle Chips vor sich liegen haben.
In 30 Sekunden erklärt
- ZielNicht den schlechtesten Wurf haben – wer alle 13 Chips bekommt, verliert die Hälfte.
- StartDrei Würfel, ein Becher, 13 Chips in der Mitte.
- WürfelnBis zu dreimal, die erste Person bestimmt die erlaubte Wurfzahl. Einsen darf man beiseitelegen.
- RangSchock aus (1-1-1) ist am höchsten, dann Schock 6 bis 2, General (drei Gleiche), Straße, danach die höchste Zahl.
- ChipsWer den schlechtesten Wurf hat, bekommt so viele Chips, wie der beste Wurf wert ist.
Worum geht es?
Jede Runde endet mit einem Verlierer: Wer den schlechtesten Wurf hat, bekommt Chips. Wer in einer Hälfte alle 13 Chips vor sich hat, verliert sie. Das Ziel ist also, mit guten Würfen die Chips bei den anderen landen zu lassen.
Vorbereitung
- Ihr braucht drei Würfel, einen Becher und 13 Chips (klassisch Deckel) in der Mitte.
- Wer anfängt, wird ausgewürfelt – zum Beispiel mit dem Würfel-Ausloser.
So wird gespielt
- Würfeln: Wer dran ist, würfelt bis zu dreimal. Die erste Person bestimmt, wie viele Würfe in dieser Runde erlaubt sind – alle anderen dürfen höchstens so oft.
- Liegenlassen: Einsen darf man beiseitelegen und mit den übrigen Würfeln weiterwürfeln. Zwei Sechsen dürfen zu einer Eins „gedreht“ werden.
- Rangfolge von hoch nach niedrig: Schock aus (1-1-1), Schock 6 bis Schock 2 (zwei Einsen plus 6 bis 2), General (drei Gleiche), Straße (drei aufeinanderfolgende Zahlen), dann alle übrigen Würfe nach der höchsten Zahl.
- Chips: Wer den schlechtesten Wurf der Runde hat, bekommt Chips – so viele, wie der beste Wurf wert ist: Schock aus alle, Schock 6 bis 2 sechs bis zwei, General drei, Straße zwei, sonst einen.
- Hälften: Zuerst kommen die Chips aus der Mitte. Ist die Mitte leer, gibt der Rundenbeste seine Chips an den Verlierer. Wer alle 13 hat, verliert die Hälfte. Nach zwei Hälften mit verschiedenen Verlierern entscheidet ein Finale.
Eine Beispielrunde
Mara beginnt und schafft im zweiten Wurf 1-1-5 – Schock 5. Damit dürfen alle anderen höchstens zweimal würfeln. Jonas kommt auf eine Straße (3-4-5), Lina nur auf 6-4-2. Lina hat den schlechtesten Wurf und bekommt fünf Chips aus der Mitte, so viele, wie Maras Schock 5 wert ist.
Varianten
- Ohne Drehen: Manche Runden erlauben das Drehen von zwei Sechsen nicht – vorher absprechen.
- Kurzform: Nur eine Hälfte spielen; wer alle Chips hat, verliert das Spiel.
Typische Fehler und Streitfragen
- Mehr Würfe als erlaubt: Die erste Person legt fest, wie oft in dieser Runde gewürfelt werden darf.
- General über Schock: Drei Gleiche sind stark, aber jeder Schock liegt darüber.
- Chips aus der falschen Quelle: Solange Chips in der Mitte liegen, kommen sie von dort – erst danach gibt der Rundenbeste ab.
Tipp: Die Rangfolge einmal gemeinsam aufschreiben und in die Mitte legen – dann gibt es keinen Streit, ob ein General einen Schock schlägt (er tut es nicht).
Häufige Fragen zu Schocken
Was ist beim Schocken höher: Schock oder General?
Der Schock. Die Reihenfolge ist Schock aus, Schock 6 bis 2, General, Straße und dann die übrigen Würfe.
Was bedeutet Sechsen drehen?
Wer zwei Sechsen würfelt, darf daraus eine Eins machen und die übrigen Würfel neu werfen. Nicht jede Runde erlaubt das – vorher absprechen.
Wie viele Chips braucht man?
Dreizehn. Früher wurden dafür oft Deckel genommen, Münzen, Knöpfe oder Spielchips gehen genauso.
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