Schach: Grundregeln für Einsteiger

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Sechs Figurenarten, 64 Felder und ein einziges Ziel: den gegnerischen König mattsetzen. Die Grundregeln lernt man an einem Nachmittag.

Spieler2
Alterab 6
Dauer20–60 Min
MaterialSchachbrett und Figuren

In 30 Sekunden erklärt

  1. ZielDen gegnerischen König mattsetzen.
  2. StartBeide stellen alle Figuren in Grundstellung auf, Weiß beginnt.
  3. FigurenKönig: ein Feld. Dame: beliebig weit gerade und schräg. Turm: gerade. Läufer: schräg. Springer: im „L“.
  4. BauernEin Feld vorwärts, beim ersten Zug auch zwei, geschlagen wird schräg. Auf der letzten Reihe werden sie umgewandelt.
  5. EndeEin angegriffener König steht im Schach. Kann er nicht entkommen, ist er matt. Kein Zug möglich ohne Schach: Patt.
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Worum geht es?

Ziel ist, den gegnerischen König mattzusetzen: Er wird angegriffen und kann dem Angriff nicht mehr entkommen. Geschlagene Figuren sind nur Mittel zum Zweck.

Vorbereitung

  • Das Brett liegt so, dass jede Person rechts unten ein helles Feld hat.
  • In der ersten Reihe stehen von links: Turm, Springer, Läufer, Dame, König, Läufer, Springer, Turm. Die Dame steht auf dem Feld ihrer Farbe. Davor stehen acht Bauern.
  • Weiß beginnt.

So wird gespielt

  1. Figuren: Der König zieht ein Feld in jede Richtung, die Dame beliebig weit gerade und schräg, der Turm gerade, der Läufer schräg, der Springer im „L“ (zwei Felder gerade, eins zur Seite) und darf als einzige Figur springen.
  2. Bauern: Sie ziehen ein Feld geradeaus, beim ersten Zug auch zwei, und schlagen schräg nach vorn. Erreicht ein Bauer die letzte Reihe, wird er in eine Dame, einen Turm, Läufer oder Springer umgewandelt.
  3. Schlagen: Eine Figur schlägt, indem sie auf das Feld einer gegnerischen Figur zieht.
  4. Schach und Matt: Wird der König angegriffen, steht er im Schach und muss sofort daraus befreit werden. Geht das nicht, ist er matt – die Partie ist verloren.
  5. Patt: Kann die Person am Zug nicht ziehen, ohne dass ihr König ins Schach gerät, und steht er nicht im Schach, endet die Partie unentschieden.

Eine Beispielrunde

Weiß zieht den Bauern vor dem König zwei Felder nach vorn, Schwarz antwortet genauso. Weiß bringt einen Springer ins Spiel, Schwarz ebenfalls. Nach ein paar Zügen macht Weiß die kurze Rochade: Der König steht sicher hinter seinen Bauern, der Turm ist bereit für die Mitte.

Varianten

  • Rochade: König und Turm dürfen einmal pro Partie gemeinsam ziehen: Der König geht zwei Felder Richtung Turm, der Turm springt auf die andere Seite. Beide dürfen dafür noch nicht gezogen haben, dazwischen muss frei sein, und der König darf nicht im Schach stehen oder über ein angegriffenes Feld ziehen.
  • En passant: Zieht ein Bauer zwei Felder und landet neben einem gegnerischen Bauern, darf dieser ihn im nächsten Zug so schlagen, als wäre er nur ein Feld gezogen.

Typische Fehler und Streitfragen

  • Brett falsch herum: Rechts unten liegt immer ein helles Feld.
  • Dame falsch aufgestellt: Die weiße Dame steht auf dem hellen, die schwarze auf dem dunklen Feld.
  • Patt übersehen: Kann der Gegner nicht ziehen, ohne im Schach zu stehen, ist es unentschieden – nicht gewonnen.

Tipp: Für die ersten Partien: Figuren früh ins Spiel bringen, die Mitte besetzen und den König mit der Rochade in Sicherheit bringen.

Häufige Fragen zu Schach

Wer beginnt beim Schach?

Immer Weiß.

Was ist der Unterschied zwischen Matt und Patt?

Matt: Der König steht im Schach und kann nicht entkommen – verloren. Patt: Der König steht nicht im Schach, aber es gibt keinen erlaubten Zug – unentschieden.

Darf man die Rochade immer machen?

Nur wenn König und Turm noch nicht gezogen haben, die Felder dazwischen frei sind und der König weder im Schach steht noch über ein angegriffenes Feld zieht.

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