Mogeln: Regeln des Bluff-Kartenspiels

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Beim Mogeln ist Schummeln Pflicht: Du legst Karten verdeckt ab und sagst an, was es sein soll. Wer dich erwischt, schickt dir den ganzen Stapel.

Spieler3–8
Alterab 8
Dauer15–30 Min
MaterialKartenspiel mit 52 Karten (ab 6 Personen zwei)

In 30 Sekunden erklärt

  1. ZielAls Erste oder Erster alle Karten loswerden.
  2. StartAlle Karten verteilen. Die Ansagen laufen von Ass, Zwei, Drei bis König und dann wieder von vorn.
  3. ZugEin bis vier Karten verdeckt in die Mitte legen und den Wert ansagen: „Zwei Asse.“ Die nächste Person sagt den nächsten Wert an.
  4. ZweifelnJede Person darf eine Ansage anzweifeln. Dann werden die zuletzt gelegten Karten aufgedeckt.
  5. EndeStimmt die Ansage nicht, nimmt der Mogler den Stapel, sonst der Zweifler. Wer zuerst keine Karten mehr hat, gewinnt.
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Worum geht es?

Alle wollen ihre Karten loswerden. Weil jede Ansage einem festen Wert folgen muss, kommt man ohne Lügen nicht weit. Wer beim Lügen erwischt wird, muss den ganzen Stapel nehmen – wer zu Unrecht zweifelt, ebenfalls.

Vorbereitung

  • Alle Karten werden verteilt. Es macht nichts, wenn manche eine Karte mehr haben.
  • Die Reihenfolge der Ansagen: Ass, Zwei, Drei … bis König, danach wieder Ass.

So wird gespielt

  1. Wer beginnt, legt ein bis vier Karten verdeckt in die Mitte und sagt an: „Zwei Asse.“
  2. Die nächste Person muss den nächsten Wert ansagen, also Zweien – ob ihre Karten stimmen oder nicht.
  3. Jede Person darf eine Ansage anzweifeln. Dann werden die zuletzt gelegten Karten aufgedeckt.
  4. Stimmt die Ansage nicht, nimmt der Mogler den ganzen Stapel. Stimmt sie, bekommt ihn, wer gezweifelt hat.
  5. Wer zuerst keine Karten mehr hat – und bei der letzten Ansage nicht erwischt wird –, gewinnt.

Eine Beispielrunde

Anna legt zwei Karten und sagt: „Zwei Sechsen.“ Tatsächlich ist nur eine Sechs dabei. Ben ist misstrauisch und zweifelt an. Die Karten werden aufgedeckt – Anna hat gemogelt und nimmt den ganzen Stapel mit zwanzig Karten auf.

Varianten

  • Freie Wahl: Die nächste Person darf denselben Wert, einen höheren oder einen niedrigeren ansagen.
  • Viele Spieler: Mit zwei Kartenspielen dürfen bis zu acht Karten gleichzeitig gelegt werden.

Typische Fehler und Streitfragen

  • Falsche Reihenfolge: Jede Ansage folgt dem vorherigen Wert, egal was wirklich gelegt wird.
  • Zu spät zweifeln: Angezweifelt wird nur die letzte Ansage, bevor die nächste Person legt.
  • Ohne letzte Prüfung: Auch die letzte Ablage kann angezweifelt werden – erst dann steht der Sieg fest.

Tipp: Wer ehrlich spielen kann, sollte es ab und zu tun – dann glaubt dir die Runde auch die nächste Lüge.

Häufige Fragen zu Mogeln

Wie heißt Mogeln noch?

Je nach Region auch Schummeln, Lügen oder „Ich zweifle“. Die Grundregeln sind gleich.

Wie viele Karten darf man legen?

Meist ein bis vier. Mit zwei Kartenspielen dürfen es bis zu acht sein.

Ab wie vielen Personen macht Mogeln Spaß?

Ab drei. Richtig lustig wird es mit fünf bis acht Personen.

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