Start › Spiele-Lexikon › Kartenkrieg
Zwei Stapel, jede Runde eine Karte, die höhere gewinnt: Kartenkrieg braucht keine Taktik, nur Glück und gute Nerven, wenn zwei gleiche Karten fallen.
In 30 Sekunden erklärt
- ZielAm Ende alle Karten besitzen – es entscheidet das Glück.
- StartDas Kartenspiel komplett auf zwei verdeckte Stapel aufteilen. Das Ass ist die höchste Karte.
- ZugBeide decken gleichzeitig die oberste Karte auf. Die höhere gewinnt beide Karten und legt sie unter den eigenen Stapel.
- GleichstandJeder legt eine Karte verdeckt und eine offen darauf. Die höhere offene Karte gewinnt alle Karten in der Mitte.
- EndeWer alle Karten gesammelt hat, gewinnt.
Worum geht es?
Beide Spieler decken gleichzeitig Karten auf, die höhere gewinnt. Wer am Ende alle Karten gesammelt hat, hat gewonnen. Entscheidungen gibt es keine – es zählt nur das Glück beim Mischen.
Vorbereitung
- Mischt das Kartenspiel und teilt es komplett auf zwei verdeckte Stapel auf.
- Die Rangfolge: Ass ist die höchste Karte, dann König, Dame, Bube, Zehn und so weiter.
So wird gespielt
- Beide decken gleichzeitig die oberste Karte ihres Stapels auf.
- Die höhere Karte gewinnt: Wer sie gelegt hat, nimmt beide Karten und legt sie unter seinen Stapel.
- Bei gleichen Karten legt jeder eine Karte verdeckt und eine offen darauf. Die höhere offene Karte gewinnt alle Karten in der Mitte.
- Wer alle Karten gesammelt hat, gewinnt.
Eine Beispielrunde
Mia deckt eine Dame auf, Leo eine Neun – Mia nimmt beide Karten. In der nächsten Runde liegen zwei Zehnen: „Krieg!“ Beide legen eine Karte verdeckt und eine offen darauf. Leo hat den König, Mia nur eine Sieben. Leo gewinnt alle sechs Karten.
Varianten
- Kurzform: Nach zehn Minuten gewinnt, wer mehr Karten hat.
- Drei verdeckt: Bei Gleichstand legt jeder drei Karten verdeckt, bevor die entscheidende Karte aufgedeckt wird.
Typische Fehler und Streitfragen
- In den Stapel schauen: Die Karten bleiben verdeckt, bis sie aufgedeckt werden.
- Gewonnene Karten obenauf: Sie kommen unter den eigenen Stapel.
- Endlose Partie: Bei Kindern lieber eine feste Zeit ausmachen – eine Partie kann lange dauern.
Tipp: Für Kinder ist Kartenkrieg ein guter Einstieg, um die Rangfolge der Karten zu lernen – ganz ohne Regeln zum Bedienen.
Häufige Fragen zu Kartenkrieg
Wie viele Karten braucht man für Kartenkrieg?
Ein Skatblatt mit 32 oder ein Kartenspiel mit 52 Karten. Mit 32 Karten ist das Spiel kürzer.
Was passiert bei zwei gleichen Karten?
Dann ist „Krieg“: Beide legen eine Karte verdeckt und eine offen, die höhere offene Karte gewinnt alles.
Ab welchem Alter geht Kartenkrieg?
Ab etwa fünf Jahren, sobald ein Kind die Kartenwerte vergleichen kann.
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